| Sonntag,
15. Mai 2011 ab 11 Uhr 10 Jahre Almauftrieb in Niedergladbach
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10 Jahre Almauftrieb in Niedergladbach! Zum 10. Mal laden der Landschaftspflegeverband, die Gemeinde Schlangenbad und die Erzeugergemeinschaft Schlangenbad herzlich zum Almauftrieb in Niedergladbach ein. Der Almauftrieb mit einer kompletten Schafherde beginnt wieder um 11:00 Uhr an der Dorflinde in Niedergladbach. Ab 12:00 Uhr wird ein uriges Rahmenprogramm auf dem Bolzplatz u.a. mit Schafescheren, Blasmusik, Alphornbläsern, Kutschfahrten, Führungen und Kinder-Trachtenwettbewerb geboten. Passend dazu können regionale Leckereien von heimischen Erzeugern verköstigt werden. Zum Programm und weiteren Informationen Almauftrieb 2011 Hier können Sie das Plakat 2011 und den Infoflyer 2011 downloaden. VIDEO vom
Almauftrieb 2011 (Rhein-Mainer) |
![]() Wiesenmeisterschaft 2011 |
Wiesenmeisterschaft 2011 Wer wird in diesem Jahr Wiesenmeister? Diese Frage stellt der Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) nun bereits zum fünften Mal. Und auch in diesem Jahr gilt :
Die Wiesenmeisterschaft ist kein Mähwettbewerb; es geht nicht
um Schnelligkeit und auch nicht um besondere Geschicklichkeit im Umgang
mit der Sense. Die Wiesenmeisterschaft will in erster Linie
herausragendes Engagement von Landwirten und Landbewirtschaftern
für den Natur- und Artenschutz sowie den Erhalt
wertvoller Kulturlandschaften im Rheingau-Taunus-Kreis
prämieren. Gesucht werden arten- und strukturreiche
Wiesen. Für die drei
schönsten Wiesen sind wieder Preise im Wert von 500, 300 und
200 Euro zu gewinnen. Anmeldeschluß ist der 15. Mai Die Rücksendung des
ausgefüllten Meldebogens bitte an: email: lpv.rtk@t-online.de Pressemitteilung Wiesenmeisterschaft 2011 zum Download
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| 9. Almauftrieb in Niedergladbach 16. Mai 2010 |
Start:
11.00 Uhr an der Kirche |
| „Deutscher Landschaftspflegepreis 2009“ | „OSCAR“ der
Landschaftspflege geht nach Schlangenbad-Hausen |
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Sonntag, 10. Mai 2009 ab 11 Uhr |
Almauftrieb in Niedergladbach |
| 24. März 2009 in Waldems-Wüstems | Obstbaumschnittkurs des Landschaftspflegeverbandes in Waldems-Wüstems hier |
In
diesem Jahr findet bereits zum 10. Mal der Niedergladbacher Almauftrieb
statt. Veranstaltet wird er von der Gemeinde Schlangenbad gemeinsam mit
dem Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV), der
Erzeugergemeinschaft Schlangenbad und den Niedergladbachern. Wer einen
abwechslungsreichen Tag auf der „Niedergladbacher
Alm“ verbringen möchte, ist herzlich eingeladen.
Ort:
Schlangenbad-
Niedergladbach
Datum: Sonntag, der 15.05.2011
PROGRAMM
11:00 Uhr: Almauftrieb mit einer Schafherde zum Bolzplatz,
Start an der Linde/Kirche
12:00 Uhr: Zünftiges Volksfest mit regionalen
Köstlichkeiten auf dem Bolzplatz
12:30 Uhr: Vorführung Kindertanzgruppe
13:15 Uhr: Kinder-Trachtenwettbewerb
14:00 Uhr: Nassauisch Danzkränzje Heftrich
15:00 Uhr: Verlosung mit regionalen Preisen
Um
11:00 Uhr wird von der Dorflinde eine komplette Schafherde auf die
„Niedergladbacher Alm“ getrieben und
anschließend zur Eröffnung der Weidesaison ein
zünftiges Fest auf dem Bolzplatz gefeiert.
Für die Niedergladbacher hat dieser Tag eine besondere
Bedeutung. Noch vor wenigen Jahren war die Gemarkung von
Bäumen und Sträuchern dominiert; jetzt sind dank
gezielter Entbuschungsarbeiten und dem Einsatz der vierbeinigen
Landschaftspfleger auf einer Fläche von rund 35 Hektar wieder
artenreiche Wiesen entstanden. Ihre Pflege übernehmen Ziegen,
Schafe und robuste Galloway-Rinder, die damit auch Grundlage
für ökologisch produzierte regionale Lebensmittel
sind. Beim Almauftrieb können die Besucher diese Produkte
verkosten und sich davon überzeugen, dass Landschaft schmeckt.
Ab 12:00 Uhr sind die Stände auf dem Bolzplatz besetzt.
Gegrilltes
vom Lamm oder Galloway- Rind, geräucherte Forellen, frisches
Brot
und Salate, hausgebackene Kuchen, Apfelsaft ,
„Ebbelwoi“,
Honig und Met versprechen unverfälschten lukullischen Genuss.
Als Rahmenprogramm können Sie dem Schäfer
beim Schafe
scheren zuschauen, die Erlebnisschule "Wald und Wild"
besuchen, Galloway-Rinder aus der Nähe betrachten,
Führungen zu den neuen Wiesen mitmachen
oder
einfach die Natur rund um den Festplatz
genießen! Für
die passende Stimmung sorgen die Blaskapelle Gladbachtal und das
Alphorn-Trio Schnepfenried. Vervollständigt wird das rustikale
bäuerliche Ambiente mit einer Oldtimer-Ausstellung alter
Traktoren. Wer es gemütlich mag, kann mit einer Pferdekutsche
eine
Rundfahrt durch die Frühlings-Landschaft unternehmen.
Es ist schon eine besondere
Qualifikation notwendig, um an der „WM des
Rheingau-Taunus-Kreises“ teilzunehmen. Wer hinter dem
Kürzel „WM“ eine Veranstaltung in
Zusammenhang mit Fußball oder Leichtathletik vermutet, irrt
allerdings, denn die „WM des
Rheingau-Taunus-Kreises“ kommt ohne Stadion aus. Schauplatz
dieser WM, der „Wiesenmeisterschaft“, sind die
Wiesen und Weiden im Landkreis.
Der in ganz Hessen einmalige Wettbewerb wurde nun bereits zum dritten
Mal vom Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) gemeinsam
mit den Kooperationspartnern Naturpark Rhein-Taunus sowie der
Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH (RTKT) durchgeführt.
Teilnehmen konnten alle, die eine Wiese mit mindestens 2.000
m² Größe im Landkreis bewirtschaften. Aus
den eingereichten Wettbewerbsvorschlägen wurden die
schönsten und artenreichsten Wiesen ausgewählt und
prämiert. Mit der Wiesenmeisterschaft werden Landwirte und
Landbewirtschafter ausgezeichnet, die besonderes Engagement
für den Natur- und Artenschutz und für den Erhalt
wertvoller Kulturlandschaft zeigen.
Waldhyazinthe, Wollgras,
Zierliches Labkraut und Schnabelsegge – das sind nur vier der
acht Rote-Liste Arten, die auf der Siegerfläche gefunden
wurden und aufgrund ihres seltenen Vorkommens besonders
schützenswert sind. Nach Sichtung der vorgeschlagenen Wiesen
hat die Jury, bestehend aus den Geschäftsführern
Alexander Hauck (RTKT) und Jürgen Windgasse (LPV) sowie dem
Geschäftsführer i.R. Hubertus Brückner
(Naturpark Rhein-Taunus) auf Grundlage einer naturschutzfachlichen
Kartierung die Preisträger ermittelt. Dabei konnte sich die
Jury auf die fachkundig erhobenen botanischen Daten von Herrn Thomas
Burckard, Geisenheim, stützen.
Im Rahmen einer Feierstunde wurden die Bewirtschafter der besten Wiesen
geehrt. Bei der Preisübergabe brachten Landrat Burkhard Albers
und Hans-Jürgen Finkler, der
1. Vorsitzende des LPV, ihre Wertschätzung für die
Leistungen der Preisträger zum Ausdruck und übergaben
Geldpreise in Höhe von 200, 300 und 500 Euro an die Gewinner.
Den zweiten Preis hat die Rheingauer Volksbank, Sponsor seit der ersten
Wiesenmeisterschaft, gespendet.
Es wurden prämiert:
1. Platz: Toni Bura, Wiese „Gäulsweide“,
Heidenrod-Laufenselden
2. Platz: Frank Mecke, Wiese „Hinter der
Eichenheck“, Geisenheim-Stephanshausen
3. Platz Werner Forst, Wiese „In der Kotzebach“,
Taunusstein-Wingsbach
Außerdem wurde der Sonderpreis „Schaf- und
Ziegenbeweidung“ an den Schäfer Bernhard Sygulla mit
der Wiese „Auf`m Knottenberge“ in
Schlangenbad-Bärstadt vergeben.
Seit Gründung des LPV konnten durch extensive landwirtschaftliche Nutzung viele artenreiche Wiesen und Weiden erhalten oder wieder in Bewirtschaftung gebracht werden. Als Ergebnis dieser Arbeit kann die Preisverleihung der diesjährigen Wiesenmeisterschaft angesehen werden: Alle prämierten Wiesen wurden über den LPV zum Teil schon seit über 10 Jahren im Rahmen des Hessischen Landschaftspflegeprogramms (HELP) gefördert und ohne den Einsatz von Pflanzenbehandlungs- und Düngemitteln bewirtschaftet.
In den vergangenen Jahren mussten die hessischen Landwirte allerdings hinnehmen, dass ihre im Rahmen von Agrarumweltmaßnahmen erbrachten ökologischen Leistungen schlechter honoriert werden als die der Berufskollegen in den anderen Bundesländern. Daher ist es ein besonderes Anliegen der Veranstalter, mit der Wiesenmeisterschaft die Bedeutung der ökologischen Leistungen der Landwirtschaft zum Erhalt der vielfältigen und artenreichen Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis herauszustellen. Ein attraktives Landschaftsbild wirkt sich zudem positiv auf den Fremdenverkehr aus, so dass damit auch ein wichtiger Beitrag zur Regionalentwicklung geleistet wird.
Die Wiesenmeisterschaft ist mittlerweile fester Bestandteil der Arbeit und des Angebotes des LPV, der damit im Sinne der Regionalentwicklung und der Bewahrung des Artenreichtums der Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis weitere Akzente setzen möchte.
Die Wiesenmeister 2009: 
V.l.n.r.: Toni Bura (1. Platz), Brunhilde und Bernhard Sygulla (Sonderpreis Beweidung), Thomas Burckard (Botaniker), Frank Mecke (2. Platz), Jürgen Windgasse (Geschäftsführer LPV), Landrat Burkhard Albers, Andreas Braun (Rheingauer Volksbank), Werner Forst (3. Platz), Alexander Hauck (Geschäftsführer RTKT), Hans-Jürgen Finkler (Vorsitzender LPV)
Die Siegerfläche:

Porträt der Siegerfläche mit Wollgras, einer seltenen Rote-Liste Art, im Vordergrund.
„OSCAR“ der Landschaftspflege geht
nach Schlangenbad-Hausen
Erfolgreiche Teilnahme des
Kulturlandschaftsvereins Hausen am Wettbewerb „Deutscher
Landschaftspflegepreis 2009“
Der Deutsche Verband
für Landschaftspflege (DVL), in dem der
Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) mit weiteren 144
Landschaftspflegeverbänden bundesweit organisiert ist,
würdigt mit dem Deutschen Landschaftspflegepreis innovative
Projekte der Landschaftspflege und herausragendes Engagement. In diesem
Jahr ging der Preis erstmals nach Hessen. Zu den Preisträgern
gehört der Kulturlandschaftsverein Hausen vor der
Höhe (KLV), der durch die Einrichtung des Feldflora-Reservates
in Schlangenbad-Hausen entscheidend dazu beitragen konnte, dass
seltenen Ackerwildkräutern - früher auch lapidar als
„Unkraut“ bezeichnet – wieder ein
gesicherter Lebensraum zur Verfügung steht.
Die Bewerbungsunterlagen hatte der LPV mit Unterstützung von
Dr. Wolfgang Ehmke, dem Initiator des Feldflora-Reservates,
zusammengestellt und bei seinem Dachverband, dem DVL, eingereicht.
Beeindruckt zeigte sich die Jury auch von den reichhaltigen
Aktivitäten des Kulturlandschaftsvereins rund um das
Feldflora-Reservat, angefangen von den sachkundigen Führungen
über die Einrichtung eines Kulturlandschaftspfades bis hin zu
den Kochkursen mit alten Getreidesorten, um nur einige zu nennen.
Auf Einladung des DVL konnte der 1. Vorsitzende des KLV, Wolfgang Taut,
gemeinsam mit seiner Frau Silvia den auch als
„Oscar“ der Landschaftspflege bezeichneten Preis
persönlich aus den Händen des Vorsitzenden des DVL,
Josef Göppel MdB, in Glücksburg an der Ostsee im
Rahmen des Deutschen Landschaftspflegetages entgegennehmen.
Für den 2. Preis in der Kategorie „Innovative
Projekte“ erhielt der Kulturlandschaftsverein 500 €,
die er gut für seinen Einsatz zum Erhalt unserer wertvollen
Kulturlandschaft gebrauchen kann. Der bei der Preisverleihung anwesende
Minister für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche
Räume des Landes Schleswig-Holstein, Christian von Boetticher,
gehörte ebenso zu den Gratulanten wie der Vorsitzende des LPV,
Bürgermeister Hans-Jürgen Finkler aus Hohenstein.
Der Deutsche Landschaftspflegepreis wird jährlich vom DVL ausgelobt und ist dank Unterstützung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) mit insgesamt 2.500 € dotiert. Neben dem KLV wurden in diesem Jahr engagierte Personen und innovative Projekte aus dem Erzgebirge (Sachsen), aus Schleswig-Holstein, aus Schwaben (Bayern) und aus Nordrhein-Westfalen prämiert. Es wurden zwei Preise mit jeweils 750 €, zwei mit jeweils 500 € und ein Sonderpreis verliehen.
Im Internet finden
Interessierte unter www.feldflora-taunus.de
Informationen zu den Aktivitäten des Kulturlandschaftsvereins
Hausen.
Kontakt:
Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V.
Sonja Kraft
Heimbacher Str. 7
lpv.rtk@t-online.de
Tel.: 06124-510 306
Fax: 06124-510 470
www.lpv-rtk.de
FOTO:
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LP Preis 09 PR1: Im
Rahmen eines feierlichen Empfangs auf Schloss Glücksburg in
Schleswig-Holstein wurde der KLV mit dem Deutschen
Landschaftspflegepreis 2009 ausgezeichnet. |
Führung mit Dr. Wolfgang Ehmke im Feldflora-Reservat |
Feldflora-Reservates in Schlangenbad-Hausen |
seltene Ackerwildkräuter |
Auch im Jahr 2009 führt der Landschaftspflegeverband
Rheingau-Taunus e.V.(LPV) wieder eine Wiesenmeisterschaft durch.
Und auch in diesem Jahr gilt: Die Wiesenmeisterschaft ist kein
Mähwettbewerb; es geht nicht um Schnelligkeit und auch nicht
um besondere Geschicklichkeit.
Die Wiesenmeisterschaft will in erster Linie herausragendes Engagement
für den Natur- und Artenschutz sowie den Erhalt wertvoller
regionaler Kulturlandschaften prämieren.
Zittergras, Stattliches Knabenkraut, Karthäusernelke,
Feld-Mannstreu oder Hufeisenklee – das sind nur fünf
der Rote-Liste Arten, die auf der Siegerfläche 2008 gefunden
wurden. Mit der Wiesenmeisterschaft sollen die Leistungen der Landwirte
und Landbewirtschafter ausgezeichnet werden, die besonderes Engagement
für den Natur- und Artenschutz und für den Erhalt
wertvoller Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis zeigen.
In der breiten Öffentlichkeit wird dieses Engagement der
Landbewirtschafter/-innen oft kaum wahrgenommen. Die zum Erhalt unserer
Kulturlandschaft erbrachten Leistungen werden dabei vielfach immer noch
als selbstverständlich angesehen.
Trotz erheblicher Verschlechterungen bei der Ausstattung der
Agrarumweltmaßnahmen in Hessen möchte der LPV mit
seiner Wiesenmeisterschaft die Bedeutung der ökologischen
Leistungen der Landwirtschaft zum Erhalt der vielfältigen und
artenreichen Kulturlandschaft im Rheingau-Taunus-Kreis herausstellen
und leistet hiermit einen wichtigen Beitrag zur Regionalentwicklung
durch Belebung des Landschaftsbildes und Förderung des
Fremdenverkehrs.
Alle Landwirte und sonstigen Bewirtschafter von artenreichen Wiesen im
gesamten Rheingau-Taunus-Kreis können am Wettbewerb
teilnehmen, soweit ihre Wiese eine Mindestgröße von
2.000 m² erreicht. Die angemeldeten Wiesen müssen im
Außenbereich liegen. Nach verschiedenen Kriterien findet die
Bewertung der angemeldeten Wiesen statt, die Anfang Juni von Fachleuten
begutachtet werden.
Das Ende der Anmeldefrist ist der 30. Mai 2009.
Für die drei schönsten Wiesen sind wieder Preise im
Wert von 500, 300 bzw. 200 Euro zu gewinnen.
Die Anmeldung erfolgt über Meldebögen, die beim
Landschaftspflegeverband telefonisch, per Post oder per e-Mail
angefordert werden können.
LPV Anschrift: Heimbacher
Str. 7, 65307 Bad Schwalbach
Tel.: 06124-510301 oder –306
e-Mail: lpv.rtk@t-online.de
Zünftiges Volksfest mit regionalen Köstlichkeiten auf dem Bolzplatz
In diesem Jahr findet bereits zum 8. Mal der Niedergladbacher
Almauftrieb statt. Veranstaltet wird er von der Gemeinde Schlangenbad
gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV),
der Erzeugergemeinschaft Schlangenbad und den Niedergladbachern. Es
sind Alle herzlich eingeladen, die den Weidebetrieb mit den beteiligten
Tierhaltern und ihren vierbeinigen Helfern kennen lernen wollen und
einen abwechslungsreichen Tag auf der „Niedergladbacher
Alm“ verbringen möchten.
Ort: Schlangenbad- Niedergladbach
Datum: Sonntag, den 10.05.2008
PROGRAMM:
11:00 Uhr: Almauftrieb mit einer Schafherde zum Bolzplatz, Start an der
Linde/Kirche
12:00 Uhr: Zünftiges Volksfest mit regionalen
Köstlichkeiten auf dem Bolzplatz
13:30 Uhr: Vorführung Kindertanzgruppe
14:15 Uhr: Trachtenwettbewerb mit Prämierung der
schönsten Trachten
15:00 Uhr: „Rustikale“ Amerikanische Versteigerung
Hintergründe:
Seit einigen Jahren werden in der Gemarkung Niedergladbach vom
Landschaftspflegeverband Rheingau-Taunus e.V. (LPV) und der Gemeinde
Schlangenbad gezielte Entbuschungsmaßnahmen realisiert. Durch
anschließende Beweidung wird die Landschaft nachhaltig
freigehalten und es werden Nutzflächen gesichert. Neben Ziegen
und Schafen weiden auch verschiedene robuste Rinder auf mittlerweile 35
Hektar und verhindern ein erneutes Zuwachsen der Landschaft. Positiv
ist die Zunahme des Artenreichtums an Tieren und Pflanzen in dieser neu
geschaffenen strukturreichen Landschaft. Für die
Niedergladbacher Bevölkerung, die die Projekte
tatkräftig unterstützt, ist dies ein Gewinn an
Lebensqualität, zumal jetzt sichtbar wird, dass die
Verdunkelung der Ortschaft deutlich zurückgegangen ist.
Dass Landschaft schmeckt, stellen die am Almauftrieb beteiligten
Tierhalter und Betriebe mit ihren Produkten unter Beweis. Mit der
Vermarktung ihrer regionalen Erzeugnisse können sie die
weitere Pflege und den Erhalt der heimischen Kulturlandschaft
sicherstellen.
Details zum Programm:
Um 11:00 Uhr versammeln sich die Besucher an der Dorflinde in
Niedergladbach und erwarten dort die Schafherde, um dann den Tieren
gemächlich Richtung Bolzplatz zu folgen. Unterwegs passieren
sie die Niedergladbacher Ziegen mit ihrem mobilen Unterstand, dem
„Ziegomobil“.
Ab 12:00 Uhr sind die Stände auf dem Bolzplatz besetzt,
Leckereien vom Grill, Lammgulasch, Wurst vom Galloway-Rind, frisches
Brot und Salate, geräucherte Forellen, Wildschweinsalami und
–schinken, hausgebackene Kuchen sowie naturbelassenes Bier,
Säfte, Honig und Met stehen als Gaumenschmaus bereit.
Auf dem Programm steht auch Schafe scheren, um Jung und Alt einen Blick
in den Arbeitsalltag eines Schäfers zu ermöglichen.
Wer sich passend zum zünftigen Anlass kleidet und im Dirndl,
in Lederhosen oder gar einer regionaltypischen Tracht erscheint, kann
am Trachtenwettbewerb teilnehmen und einen Preis gewinnen. Bei einer
„rustikalen“ amerikanischen Versteigerung
können preisgünstig Schnäppchen gemacht
werden.
Für die passende musikalische Untermalung sorgen die
Blaskapelle Gladbachtal, das Alphorn-Trio Schnepfenried und der
Singekreis Niedergladbach. Vervollständigt wird das rustikale
bäuerliche Ambiente mit einer Oldtimer-Ausstellung alter
Traktoren. Wer es gemütlich mag, kann mit einer Pferdekutsche
eine Rundfahrt durch die Frühlings-Landschaft unternehmen.
Auch beim mittlerweile zum 22. mal stattfindenden Obstbaumschnittkurs des Landschafts-pflegeverbandes Rheingau-Taunus e.V. (LPV) konnten die Teilnehmer Interessantes rund um die naturgemäße Pflege von Obstbäumen erfahren. Sonja Kraft vom LPV und die Diplom-Ingenieurin Antje Zillich vom Naturschutzzentrum Hessen hatten diesmal in die LPV-Mitgliedskommune Waldems in den Ortsteil Wüstems eingeladen.
Zu Beginn der Schulung
stand die ökologische Bedeutung der Streuobstwiese im
Vordergrund. Streuobstwiesen sind unverzichtbar als
Lebensstätte für eine Vielzahl an Pflanzen und Tieren
wie z.B. dem bedrohten Steinkauz. Gleichzeitig bieten sie dem
Erholungssuchenden ein landschaftsästhetisches Erlebnis.
Altbäume benötigen als lebensverlängernde
Maßnahme und zur Erhaltung der Baumgesundheit einen
Verjüngungsschnitt; Jungbäume müssen mittels
eines Erziehungsschnittes „erzogen“ werden, um ein
stabiles und tragfähiges Kronengerüst entwickeln zu
können.
Vor 100 Jahren gab es noch ca. 2.000 verschiedene Apfelsorten in
Deutschland, was heute bei Betrachtung des sehr überschaubaren
Sortenangebotes in den Supermarktregalen kaum vorstellbar ist. Die
Kursteilnehmer erhielten daher die Empfehlung, bei Neupflanzungen auf
alte robuste Obstsorten, die in Fachbaumschulen erhältlich
sind, zurückzugreifen. Diese Sorten weisen eine
große Geschmackvielfalt auf und bieten unterschiedliche
Verwertungsmöglichkeiten von Frischverzehr bis Keltern.
Sowohl die Obstart als auch die Obstsorte haben einen Einfluss auf die
Schnittmaßnahmen.
Die Teilnehmer erfuhren, dass vor allem die am häufigsten
gepflanzten Äpfel und Birnen als Kernobstarten auf eine gute
Belichtung der Krone angewiesen sind, um sonnenbeschienene
Qualitätsfrüchte mit einer ausreichenden
Größe hervorzubringen. Mit Interesse wurde die
Information aufgenommen, dass Süßkirschen erst im
Sommer geschnitten werden dürfen, um eine verbesserte
Wundheilung bei den zum „Bluten“ neigenden
Bäumen zu erzielen.
Nach der theoretischen Einführung ging es am Nachmittag zu den
Bäumen in Reichenbach. Dort konnten die Kursteilnehmer unter
fachlicher Anleitung das frisch Gelernte direkt in die Praxis umsetzen.
So manchem „Quirlholz“, so heißt altes
unproduktives Holz, und manchem „Konkurrenztrieb“
wurde dabei mit Astschere und Säge zu Leibe gerückt.
Beim anschließenden Verkosten eines hausgemachten
Apfel-Dessertweines waren sich alle Teilnehmer einig, dass sich nicht
zuletzt wegen des kulinarischen Genusses der Anbau und die Pflege von
heimischen Obstbäumen lohnt.
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Unter fachlicher Anleitung werden Schnittmaßnahmen am Baum ausgeführt |
![]() Gut gelaunte Teilnehmer nach Abschluss des Schnittkurses |
| Archiv 2008 | |
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| 19. Februar 2005 | Obstbaumschnittkurs in Taunusstein-Seitzenhahn Archiv 2005 |
| 22. Mai 2005 | 4. Almauftrieb in Schlangenbad-Niedergladbach Archiv 2005 |
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